Berlin Charlottenburg

Charlottenburg entdecken

Blick auf Schloss Charlottenburg

Der Stadtteil Charlottenburg ist bei den Berlinern sehr beliebt. Vor allem freuen sich aber die Besucher der Hauptstadt über den berühmten Bezirk, da es hier einiges zu entdecken gibt.

Das wohl jedem bekannte Schloss Charlottenburg, das der Preußische Fürst Friedrich III für seine Frau Sophie Charlotte im italienischen Barockstil erbauen ließ, gilt als Aushängeschild des Bezirks.

Zu den weiteren Wahrzeichen des Stadtteils Charlottenburgs gehört auch die im Jahr 1943 halb zerstörte Gedächtniskirche, die heute ein beeindruckendes Mahnmal des Zweiten Weltkrieges darstellt. Das Bauensemble wird durch einen imposanten Neubau ergänzt. Der sechseckige Glockenturm und die viereckigen Kapelle bestehen aus mehr als 20 000 Unikaten von vorwiegend blau getönten Glasfenstern und sind im Berliner Volksmund als Lippenstift und Puderdose bekannt.

Doch am besten entdeckt man die Schönheit dieses Stadtteils von Berlins auf einem einfachen Spaziergang durch den zu dem Schloss Charlottenburg gehörigen Schlosspark Charlottenburg. Der Park im Stil des französischen Barocks ist 55 Hektar groß und mit schmalen Pfaden und breiten Wegen durchzogen. Er bildet ein beliebtes Ausflugsziel und Naherholungsgebiet für die Anwohner von Charlottenburg, die hier gern ihre Freizeit verbringen.

In nächster Umgebung zum Schlossgarten lassen sich herrliche Wohnhäuser und gehobene Berliner Seniorenresidenzen finden. In nächster Umgebung zum Schlossgarten lassen sich herrliche Wohnhäuser und gehobene Berliner Seniorenresidenzen finden.

Charlottenburgs beliebteste Bummelmeilen

Ein Shopping–Spaziergang empfiehlt sich im Savigny-Kiez oder auf dem Kurfürstendamm. Der Boulevard „Kudamm“ ist 3,5 Kilometer lang. Die Shoppingmeile führt vom Breitscheidplatz mit der Gedächtniskirche bis zum Rathenauplatz in Grunewald, wo die Villenviertel des Berliner Westens beginnen. In ruhigen Seitenstraßen findet man viele kleine Cafés, gemütliche Restaurants und edle Boutiquen. Der Savignykiez, der am S-Bahnhof Savignyplatz anfängt, bietet eher eine freiere Atmosphäre mit zahlreichen Künstlerkneipen, Antiquitätsgeschäften, Buchläden und einigen großen und kleinen Galerien.

Ein wenig Vergangenheit des Viertels bekommt man in der Pestalozzistraße 14 zu spüren: Hinter der unspektakulären Fassade verbirgt sich eine jüdische Synagoge, die im Jahr 1912 erbaut wurde und im Zweiten Weltkrieg fast unbeschädigt blieb. Die Synagoge kann man zu den Gottesdiensten, außer an hohen jüdischen Feiertagen, besuchen.

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