Dresden per Rad

Mit dem Rad in Dresden unterwegs

Blick auf Dresden

Foto: © Juergen Gessner pixelio.de

Dresden, das sächsische Elbflorenz, wie es auch manchmal genannt wird, ist eine herrliche Stadt mit toller Architektur, großen Plätzen und weiten Parkanlagen.

Könige und Fürsten haben hier ihr Lebenswerk vollendet und Kunstwerke von Weltrang geschaffen. Die Natur mit den herrlichen Elbauen und hügeliger Landschaft hat ihres dazu beigetragen. Es ist viel Geld in die Infrastruktur dieser Metropolstadt gesteckt worden, was natürlich zu großem städtebaulichen Erfolg geführt hat.

Besichtigung der Stadt vom Rad aus

Dresden kann gut mit dem Rad befahren werden. Mittlerweile wurden hier neue Radwege gebaut, manche Fehler der Vergangenheit – als Autos noch uneingeschränkt „freie Fahrt“ hatten – sind größtenteils beseitigt worden. So entstanden bis heute rund 370 km Radwege im Stadtgebiet, der Ausbau wird weiter vorangetrieben. Routen führen ausgeschildert von Nord nach Süd und von Ost nach West. Die Bürger von Dresden sind dabei sehr offen und radeln wohl mit am meisten in einer deutschen Großstadt. Damit ist sie wohl als Fahrrad freundlich einzustufen, Optimierungen sind natürlich weiter möglich. Auf dem Radweg entlang dieser Routen sind beispielsweise Bismarckturm und Moreaudenkmal, Hoher Stein, Fichte-Park mit Fichteturm, Ernemannturm mit den Technischen Sammlungen zu sehen, um nur einige interessante Bauwerke zu nennen. Zu nennen wären aber auch die Gartenstadt Hellerau, das Festspielhaus Hellerau, der Zoologische Garten, die Parkeisenbahn im Großen Garten oder das World Trade Center.

Der schönste Radweg führt entlang der Elbe

Skyline von Dresden

Foto: © Martin Goldmann pixelio.de

Was wäre die Stadt Dresden ohne seine Elbe. Hier liegen entlang des Flusses im Stadtgebiet die schönsten Bauwerke. Bei einer Radtour entlang der Elbe können die einzelnen Sehenswürdigkeiten besichtigt werden, entweder im Vorbeifahren – oder man stellt den Drahtesel ab und besichtigt das eine oder andere Bauwerk.

Allein die Skyline der Stadt vom Elbe-Radweg aus verlockt schon zum Innehalten. Wer viel Kondition besitzt, kann natürlich den Weg bis in die Sächsische Schweiz fahren, eine Strecke von gut 45 Kilometern. Zurück ist die Fahrt mit der Bahn möglich, also ein schöner Ausflug bei gutem Wetter.

Aber zurück zu den Sehenswürdigkeiten, die fast geballt am Ufer der Elbe warten. Und die sollte man auch gesehen haben. Zuerst kommt die Brühlsche Terrasse mit einem famosen Blick auf die Silhouette der Stadt, Coselpalais, Semperoper, Zwinger und die wiederaufgebaute Frauenkirche. Dann folgt das historische Wasserwerk, ein mächtiger Klinkerbau. Gefolgt wird dieser Bau von drei Schlössern aus alten Zeiten, dem Schloss Albrechtsberg, dem Lingner Schloss und dem Schloss Eckberg. Dann kommt das Blaue Wunder, eine Stahlbrücke aus dem Jahr 1893. Dann wird das Gelände höher, es kommen die Loschwitzer Berghänge mit Seilbahnen links und rechts zu den oben liegenden Gebäuden und Aussichtsplattformen. Barockkirche Maria am Wasser und Schloss Pillnitz, das August der Starke erbauen lies, folgen. Der Radweg geht mal links oder rechts der Elbe entlang, man kann aber auch variieren. Und zur Erholung liegen immer wieder schattige Biergärten dazwischen.

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