Elbtalaue

Wie am Mississippi

In der brandenburgischen Elbtalaue Störche beobachten

Andreas Kieling mit Hund Cleo

Foto: djd/TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Yorck Maecke

(djd). Es scheint, als tauche der Himmel ins Wasser ein. Weit und abenteuerlich wirkt die Elbaue in der brandenburgischen Prignitz.

Biber und Fischotter haben den Fluss zurückerobert und Moorfroschmännchen geben in den Feuchtgebieten Konzerte.Wie am Mississippi„, schwärmt Andreas Kieling am Elbestrand.

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Weite der Flusslandschaft Elbe

Foto: djd/TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Yorck Maecke

Als einer der bekanntesten Tier- Dokumentarfilmer hat er die Welt durchstreift und ihre Schönheiten auf Celluloid gebannt. Selten kann man ihn noch verblüffen. – Doch nun fasziniert ihn ein Naturraum, der vom Berliner Hauptbahnhof gerade einmal 75 Minuten entfernt liegt: das Unesco-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe.

Meister Adebar auf fast jedem Hausdach

Störche in Rühstädt

Foto: djd/TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Silbermann

Regelmäßig darf Deutschlands drittgrößter Strom in Teilen der Prignitz tun, was ihm passt: über die Ufer treten und frei mäandern. So ist eine der artenreichsten Flusslandschaften in ganz Europa entstanden.

Mehr als 150 Vogelarten brüten dort. Eines hat die Elbe zu bieten, das der Mississippi nicht kennt:

Weißstörche, noch dazu die größte Storchenkolonie Europas. Naturfreunden ist das „Europäische StorchendorfRühstädt mitten im Reservat längst ein Begriff. Auf fast jedem Hausdach ragen Horste in den Himmel. Mehr als 30 Paare ziehen dort von Mitte Mai bis Mitte August ihre Jungen auf.

Und wenn spät am Abend die Storcheneltern zu ihren Jungen zurückkehren, ist das ein fröhliches Schauspiel.

Radtouren ins Reservat

Elberadweg in der Prignitz

Foto: djd/TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Yorck Maecke

Wandernd und radelnd lassen sich Natur und Kultur der Prignitz am besten erleben. So führt die 26,5 Kilometer lange „Adebar-Tour“ sowohl zu den Störchen ins Biosphärenreservat als auch zum Schloss in Rühstädt, zur Binnendüne Quitzöbel und der Wunderblutkirche in Bad Wilsnack. Diese war im Spätmittelalter Anziehungspunkt für Wallfahrer aus ganz Nordeuropa.

Ein Abschnitt der Radtour verläuft über den Elberadweg mit weiter Aussicht in die Prignitz. Weitere Informationen gibt es bei der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Naturreisen Brandenburg, Telefon 0331-2004747. Hier kann kostenfrei das Naturspecial „Andreas Kieling entdeckt Brandenburg“ bestellt werden. Auf YouTube Naturerlebnis gibt es den Film dazu.

Storchenfeierabend in Rühstädt

Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe

Foto: djd/TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Yorck Maecke

(djd). Im Europäischen Storchendorf Rühstädt (Prignitz / Land Brandenburg) lässt sich das Familienleben der Weltenbummler ganz nah miterleben. Von Mitte Mai bis Mitte August gehören der abendliche Einflug der Störche mit Begrüßungsgeklapper und Fütterung zum Programm des „Storchenfeierabends„. Die Führung beginnt samstags um 20 Uhr (nach Voranmeldung). Sie kann auch Bestandteil einer Wochenendreise mit Übernachtung im Schloss Rühstädt sein.

Weitere Informationen gibt es bei der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, Naturreisen Brandenburg, Telefon 0331-2004747.

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