Karlstadt in Franken

Aktiv genießen rund um das fränkische Karlstadt

Karlstadt in Franken

(djd). Einen Fluss mit dem Fahrrad zu entdecken, ist ein besonderes Erlebnis. Mit kaum einem anderen Fortbewe- gungsmittel kann man der Natur so nahe sein.

Abwechslungsreiche Landschaften und unterschiedlichste Stadtimpressionen bietet beispielsweise der Main-Radweg von der Quelle bis zur Mündung. Viele Radbegeisterte haben diesen Weg bereits ganz oder in bestimmten Streckenabschnitten getestet.

Main-Radweg mit Extraschleife

Schilder zum Main-Radweg und Wern-Radweg

Für Fans, die die Strecke zwar kennen, aber auf der Suche nach weiterer Abwechslung oder Anknüpfungsstrecken sind, gibt es nun ein Angebot der Städte Volkach und Karlstadt im Fränkischen Weinland. Beide Städte liegen am Main und können über eine Tour auf dem Main-Radweg mit einem Abstecher auf den Wern-Radweg einen schönen Rundkurs bieten. Über 180 Kilometer geht es für die Radler auf ebenem Weg bequem in drei bis vier Tagen vom Start zum Ziel. Dann sind bereits die Übernachtungen in Drei-Sterne-Hotels oder in gutbürgerlichen Gasthöfen inkludiert. Die Weinprobe gibt es ohne Aufpreis dazu, denn die darf inmitten fränkischer Weinanbaugebiete nicht fehlen.

In fröhlicher Runde genießen

Fröhliche Runde am Main

Besonders urig lässt es sich in den typischen Heckenwirtschaften schöppeln. In Karlstadt haben sie eine lange Tradition: Die Winzer verkaufen ihren Wein direkt und reichen dazu kleine, typisch fränkische Gerichte, wie die rote und weiße „Hausmacher“ oder „Knöchle mit Kraut„. Die Heckenwirtschaften haben nur zu bestimmten Zeiträumen geöffnet und sind auch platzmäßig begrenzt, doch das tut der geselligen Stimmung keinen Abbruch.

Überhaupt – das Genießen wird in Karlstadt großgeschrieben. Vom historischen Kellerlokal über gutbürgerliche Gasthäuser bis hin zum gehobenen Standard fränkischer Gastlichkeit bietet die Gastronomie das ganze Jahr über heimische und internationale Spezialitäten. Während der „Kulinarischen Meile“ vom 12. bis 15. Juli wird die gesamte Hauptstraße zu einem einzigen Restaurant.

Historisches Ensemble

Historische Häuser in Karlstadt

Rund 150.000 Touristen besuchen jährlich die kleine Stadt am Main, und sie kommen nicht nur der Gaumenfreuden wegen. Die behutsame Erneuerung der um 1200 „vom Reißbrett“ gegründeten Altstadt mit ihrem geschichtsträchtigen Bauensemble zieht Architektur- und Geschichtsinteressierte gleichermaßen in ihren Bann.

Kein Wunder, denn nahezu unverändert hat sich der Mustergrundriss der stauferzeitlichen Stadt erhalten, deren Glanzpunkte die romanisch-gotische Stadtpfarrkirche, das historische Rathaus, die Tore und Türme der Stadtbefestigung sowie die Bürgerhäuser mit ihren oft aufwendigen Fachwerkfassaden bilden. Auf Schritt und Tritt finden sich Zeugnisse der Geschichte und beeindruckende Kunstschätze. Doch woher hat der Katzenturm seinen Namen? Was ist eine Meekuh und weshalb ist im historischen Rathaus ein Fisch ausgestellt? Antworten auf diese Fragen gibt es bei einer der zahlreichen Themenführungen.

Reisen wie zu Goethes Zeiten

Blick auf den Main mit Weinanbau

Einer der wohl bekanntesten Reisenden früherer Zeit war Johann Wolfgang von Goethe. Mit einer Postkutsche unternahm er Ausflüge bis nach Italien und konnte so die Landschaft und die Natur in Ruhe genießen. Wer der idyllischen Stimmung von damals nachspüren möchte, kann in Karlstadt eine Fahrt mit der historischen Postkutsche buchen. Beschaulich geht es mit wenigen Pferdestärken zu beliebten Sehenswürdigkeiten in der Stadt, zu Weinbergen und nahe gelegenen Naturschutzgebieten, die selbstverständlich auch erläutert werden. Weitere Informationen gibt es unter Karlstadt.

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