Uckermärker Landrunde

Hübsche Orte und über 500 Seen in hügeliger Eiszeitlandschaft entdecken

Rast an einem See in der Uckermark

(djd). Am Dorfteich sitzen, hübsche Fachwerk- häuser bewundern und im Schatten einer Feldsteinkirche ausruhen:

Wer die Uckermark im Nordosten Deutschlands auf Schusters Rappen erkundet, wird in zauberhaften Orten haltmachen und sich nach seiner Wanderung an viele schöne Aus- und Einblicke erinnern.

Eine dafür besonders gut geeignete Strecke ist die „Uckermärker Landrunde„. Diese 167 Kilometer lange Wanderroute führt durch die hügelige Eiszeitlandschaft, deren mehr als 500 Seen sowie Tausende Feldsölle und kleine Tümpel für abwechslungsreiche Naturerlebnisse sorgen.

Landesgartenschau Prenzlau 2013

Natur erleben in der Uckermark

Die erste Etappe startet in Prenzlau – wo man am besten mit einer ausgiebigen Pause beginnt, denn dort findet die Landesgartenschau Prenzlau 2013 statt. Das Gelände der Schau liegt am Unteruckersee, an dem auch der Wanderweg entlang führt.

Wandern und Schauen lassen sich also gut miteinander verbinden. Übernachten können die Reisenden hier zum Beispiel im Hotel am Uckersee in Röpersdorf oder „Am Gutshof“ in Seehausen.

Von Warnitz nach Angermünde führt die nächste Teilstrecke des Wegs. Es geht – mitunter auf gewundenen Pfaden – durch die Natur- und Kulturlandschaft des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin. Hier prägen Mischwald und weite Ackerflächen die Landschaft, die von historischen Pflasterstraßen durchzogen wird.

Pfannkuchen mit Kräutern der Saison

Wandern in der Uckermark

Am nächsten Tag machen sich die Wanderer auf nach Ringenwalde. Unterwegs geht es am fischreichen Wolletzsee entlang – der lichte Buchenwald lässt die Nähe des Weltnaturerbes Grumsin erahnen.

Am Ende des Tages lockt ein köstlicher Wildkräuterpfannkuchen im Landgasthof „Zum Grünen Baum„. In dem ländlichen Idyll kann man auch übernachten.

In den nächsten drei Tagen geht es erst nach Templin, wo das Thermalsoleheilbad zum Entspannen einlädt, dann nach Boitzenburg und schließlich nach Gollmitz. Dort kann man in einer Wassermühle übernachten. Mit ein wenig Glück findet auch gerade eines der beliebten Mühlenkonzerte statt.

Abstecher nach Boitzenburg

Schloss Boitzenburg

Nach einer Wanderung durch die Uckermark ist Boitzenburg gut geeignet, um sich zu erholen.

Allein das Neo-Renaissance-Schloss – es zählt zu den schönsten in Brandenburg – lohnt einen Besuch.

Gegenüber vom Schloss erwartet der Marstall mit der verlockenden Schokoladenmanufaktur, der Kaffeerösterei und der Schaubäckerei genussfreudige Gäste. Lohnend ist auch ein Besuch des Wirtshauses und Museums Klostermühle. Der Müller begrüßt seine Gäste mit gebranntem Korn und Mühlenbrot mit Schmalz oder Butter. Mehr Informationen gibt es unter Tourismus Uckermark.

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