Winter im Erzgebirge

Das Erzgebirge ist ein Eldorado für alle Aktivurlauber

Winterimpression am Fichtelberg im Erzgebirge

Foto: djd/Tourismusverband Erzgebirge e.V./Wolfgang Thieme

(djd). Um die Nase weht ein frischer Wind, von oben bietet sich der schönste Ausblick auf das Erzgebirge: Der 1.215 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Fichtelberg ist der höchste Punkt Ostdeutschlands und eines der bedeutend- sten Wintersportzentren Deutschlands. Die luftige Höhe erreicht man am besten mit der Fichtelberg-Schwebebahn in Oberwiesen- thal, der ältesten Luftseilbahn Deutschlands. Seit 1924 fährt sie täglich hinauf. Der Kurort Oberwiesenthal selbst ist im Übrigen die höchste Stadt Deutschlands.

Wintersport bis in den März

In den kalten Monaten gibt es am Fichtelberg zuverlässig und reichlich Schneefall. Wintersportbegeisterte schätzen den alpinen Reiz der Region, die aus vielen Teilen Deutschlands ohne lange Anreise erreichbar ist. Bis in den März sind die zehn Skipisten rund um Oberwiesenthal mit einer Gesamtlänge von mehr als 15 Kilometern sowie drei Doppelschleppliftanlagen, einer Vierersesselbahn und einer Großkabinenbahn in der Regel in Betrieb.

Skiwandern auf Loipen im Erzgebirge

Foto: djd/Tourismusverband Erzgebirge e.V./Wolfgang Thieme

Zu ausgedehnten Skiwanderungen laden die unberührten Landstriche des Erzgebirges ein.

Die Region bietet mehr als 1.000 Kilometer Loipen, darunter auch eine der schönsten und schneesichersten im Bundesgebiet, die sogenannte Kammloipe. Ihr hat der Deutsche Skiverband das Prädikat „Exzellente Loipe“ verliehen.

Überregional bekannt ist die Rodelhauptstadt Altenberg mit ihrer Rennschlitten- und Bobbahn, einer der modernsten und anspruchsvollsten Bahnen der Welt. Sie steht jedes Jahr fest im Terminkalender internationaler Rennrodler, Skeleton- und Bobpiloten – aber auch ganz normale Besucher dürfen ihr Glück im Gästebob versuchen.

Thermalquellen und traditionelle Köstlichkeiten

Wohlfühlen kann man sich auch in den insgesamt vier staatlich anerkannten Kurorten des Erzgebirges. Hier sprudeln seit Jahrhunderten die ältesten Thermalquellen Sachsens. Das Heilwasser in Kombination mit verschiedenen Wellnessanwendungen ist Balsam für die Seele und eine gute Gelegenheit, Sport- und Wohlfühlprogramm miteinander zu verbinden. Hektik und Trubel kann man am besten in den dörflichen Regionen des Erzgebirges hinter sich lassen.

Wer sich im Erzgebirge viel bewegt hat, bekommt Appetit auf die traditionellen Köstlichkeiten der Region wie die Raacher Maad (ein Kartoffelbratling) und den Schieböcker (eine Käsespezialität). Erzgebirgische Landgasthöfe bieten diese deftige und bodenständige Kost heute noch nach originalen Rezepten an. Mehr als zwanzig Gasthäuser tragen das Qualitätssiegel „Echt Erzgebirgischer Landgasthof„, ein Garant für ursprüngliche Gastlichkeit. – Alle Informationen zur Region gibt es beim Tourismusverband Erzgebirge.

Weihnachtsmärkte und Bergparaden

Weihnachtsstimmung im Erzgebirge

Foto: djd/Tourismusverband Erzgebirge e.V.

Vor allem in der Adventszeit präsentieren die Erzgebirger auf den vielen Weihnachtsmärkten der Region stolz ihre liebevoll hergestellten Nussknacker, Räuchermänner und Engel.

Ein anderer Höhepunkt in der Weihnachtszeit sind die Bergaufzüge und Bergparaden: Die Bergleute marschieren zum Spiel ihrer Kapelle im traditionellen Habit zum weihnachtlich geschmückten Marktplatz. Die große Abschlussparade des Erzgebirges findet am vierten Advent (Sonntag, 23. Dezember) in Annaberg-Buchholz statt.

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